Die Riesen des Waldes wachsen in fernen Ländern

Entlang der Westküste Nordamerikas erstreckt sich ein Waldgebiet über mehrere tausend Kilometer. Es reicht von Kalifornien bis Alaska und hat auf der Erde nicht seines gleichen. Der Pazifik und die Barriere der Küstenberge, die in Nord-Süd Richtung verlaufen haben ein gleichmäßiges Klima mit hohen Niederschlägen geschaffen. Ideale Bedingungen für ein ungehemmtes Waldwachstum. Viele Baumarten können unter diesen Bedingungen zu Riesen heranwachsen. Die Sitkafichte (picea sitchensis), die Küstentanne (abies grandis), der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) und die Douglasie (Pseudotzuga menziesii) können hier Höhen von ungefähr 80 bis 100 Metern erreichen und bis zu vier Meter dick werden.

Der Rekordhalter jedoch unter den Bäumen Amerikas ist die Küsten-Sequoje auch Redwood genannt (Sequojs Sempervirens). Sie erreicht Maximalhöhen von 115 Metern. Der Mammutbaum (Sequojadendron giganteum) erreicht ebenfalls Höhen von 90 Metern aber noch unglaublichere Dimensionen.

 

 

 

Der "General Sherman" Baum gilt mit 87 Metern Höhe und etwa 26 Metern Umfang als der mächtigste Baum der Welt.

In der Höhe werden aber selbst diese Riesen noch übertroffen, und zwar von einer australischen Eukaliptusart: Eucalytus globulus. Er erreicht Höhen von 120 Metern, ist aber in seinen Dimensionen nicht so gewaltig, wie die amerikanischen Arten.

In Mitteleuropa ist die Fichte, die auf Ausnahmestandorten bis zu 70 Metern hoch werden kann, der größte Baum. In der Literatur wird von Eichen berichtet, die Höhen von über 60 Metern erreicht haben sollen. Die Durchschnittshöhe unserer Waldbäume liegt aber sonst eher bei 30 bis 40 Metern

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