Wächter und Bewahrer des Waldes |
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Schrill hallt sein Warnruf durch den Wald wenn sich der Eichelhäher (Garrulus glandarius, L.) gestört fühlt. Äußerst aufmerksam nimmt er jede Störung wahr und kommentiert sie mit einer Lautäußerung. Er ist ein schlechter Flieger und quert offene Flächen nur ungern im unbeholfen wirkenden Wellenflug. Im Wald hingegen, seinem Element bewegt er sich äußerst geschickt zwischen den Ästen. Sein Nest baut er an Unterholzreichen Stellen des Waldes in 2 bis 5 Metern Höhe. Ende April liegen fünf bis sechs Eier darin, aus denen nach 16 bis 17 Tagen Junge schlüpfen. Sie sind nach nur 20 tagen flügge. Sie sind Allesfresser mit einem je nach Angebot wechselnden Speiseplan. Im Sommer ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten, erbeuten aber auch Eier und Jungvögel. Mitunter erbeuten sie sogar Kleinvögel, die sie mit dem Schnabel erschlagen. |
Im Herbst stellt er auf pflanzliche Nahrung um. Beeren Bucheckern und Eicheln verzehrt er und versteckt sie für schlechtere Zeiten, wie den Winter oft im Boden. Genau wie beim Eichhörnchen findet er aber einen großen Teil davon nicht wieder. Diese Samen keimen dann im nächsten Jahr und verjüngen den Wald. In großen Monokulturen z B. aus Kiefern in denen nur ab und zu am Waldrand eine vereinzelte Eiche steht kann es vorkommen, daß bei Auflichtung des Waldes durch den Menschen oder einen Sturm plötzlich überall Eichen hervorschießen. |
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