Ein behender Kletterer unser Wälder

Wer hat noch nicht die Gewandheit und Schnelligkeit eines behänden Eichhörnchens bewundert. Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist der Kletterkünstler unserer Wälder.
Dies ermöglichen ihm seine langen Krallen an den fingerartigen Zehen und ein fast körperlanger buschiger Schwanz, der hilft, das Gleichgewicht zu halten. Stamm abwärts klettert das Eichhörnchen immer mit dem Kopf voran. Auf dem Boden läuft es nicht sondern hüpft und hinterlässt im Winter seine charakteristischen Spuren im Schneee.
Sein Fell ist meist rötlich manchmal auch braun und die Ohren werden von einem Büschel langer Haare umrahmt. Es baut aus Gras, Haaren und Moos ein Kugelnest den Kobel in dem es nachts bei Schlechtwetterperioden und im Winter Schutz sucht. Auch das Eichhörnchen gehört zu den Allesfressern. Nüsse; Früchte, Sämereien, Vogeleier oder auch Jungvögel stehen auf seinem Speiseplan. Eine für den Wald besonders nützliche Eigenschaft des Eichhörnchens ist seine unausgefeilte Vorratswirtschaft.

 

Da es keinen Winterschlaf hält, versteckt es im Herbst alle möglichen Samen und Nüsse darunter auch viele Eicheln und Buchecken, Wallnüsse oder Kastanien in Astgabeln, Rindenspalten oder einfach verscharrt im Boden. Da es im Winter jedoch nur einen Teil seiner versteckten Vorräte wiederfindet, keimen im nächsten Frühjahr diese Sämlinge, und ermöglichen es sich dem Wald zu verjüngen. Sein größter natürlicher Feind ist der Baummarder, auf dessen Speiseplan es das Hauptgericht ist. Eichhörnchen können je nach Wetterbedingungen im Jahr zwei bis drei Würfe mit drei bis sechs Jungen zeugen. Schon nach zwei Monaten sind die kleinen Hörnchen selbstständig .