Habicht Greifvogel des Waldes

Der Habicht (Accipiter gentilis) ist ein Jäger, der seiner Beute auflauert. Seine kräftige Flugmuskulatur und die kurzen Flügel machen ihn zum Schnellstarter und ermöglichen es dem Habicht seine Beute in einem Blitzangriff zu überrumpeln. Sein langer und breiter Schwanz macht ihn wendig. Er ist aber auch dazu fähig seiner Beute in der Luft nachzujagen.
Hat er einmal eine Beute ergriffen, so lässt er sie nicht mehr los. So wurde schon so mancher Hühnerstehlender Habicht von einem Bauern erschlagen. Seine Hauptbeutetiere sind Häher Drosseln und Tauben, außerdem schlägt er Fasane und in Wassernähe durchaus auch mal einen Wasservogel. Er tötet seine Beute mit Kopf oder Halsgriff durch seine starken Fänge. Das Weibchen ist mit einer Spannweite von 120 cm deutlich größer als das Männchen das 100 cm von einem Flügelende zum anderen misst.

 

Er brütet im April am liebsten in ungestörten Ecken des Waldes auf alten Bäumen. Sein Horst wird in Stammnähe errichtet wird mehrjährig benutzt und kann bis 120 cm im Durchmesser betragen. Mit ca. 40 Tagen ist seine Brutzeit ungewöhnlich lang. Von den meist 4 Eiern werden selten alle Jungen flügge. Die schwarzweiße Bänderung auf seiner Brust und die gelben Beine bestimmen das Aussehen.