Der Zimmerer des Waldes |
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Eine
ganze Reihe verschiedener Zimmerer gibt es in unseren Wäldern.
Schwarz-, Grau-, Grün-, Bunt-, Weißrücken-, Mittel-,
Klein- und Dreizehenspecht. Recht ähnlich sind sich Grün- und Grauspecht. Beide sind im Obergefieder moosgrün. Die Unterseite des Grauspechts hingegen ist grünlich - grau, die vom Grünspecht hingegen deutlich weißlich. Die deutliche rote Kappe vom Scheitel bis zum Nacken ist ein anders Merkmal des Grünspechtes. Der
Grauspecht weist dagegen nur einen roten Stirnfleck auf. Beide bevorzugen
relativ offene Waldlandschaften, Auwälder oder Parks. Sie suchen
Ihre Nahrung auch am Boden und hüpfen dann eifrig mit großen
Sprüngen umher. |
Der Buntspecht ist der häufigste unter den einheimischen Spechten. Er ist kleiner als seine grünlichen Verwandten und erriecht Amselgröße. Er hat eine deutlich schwarzweiße Zeichnung . Das Männchen hat ein leuchtend rotes Band im Genick, das Weibchen ist hingegen an dieser Stelle weiß. Er bewohnt Wälder jeder Art . Während der Balzzeit ist das durchdringende Schnelle Getrommel an dürren Ästen nicht zu überhören. Der Schwarzspecht
ist, wie sein Name vermuten lässt, gänzlich schwarz gefärbt.
Das Männchen hat einen roten Oberkopf, dass Weibchen nur einen roten
Nacken. Er ist mit 45 cm der größte einheimische Specht. Ganz
entgegen seiner Größe ist er sehr scheu trommelt aber in der
Balzzeit besonders häufig mit großer Vehemenz mit bis zu 40
Hieben in 2,5 Sekunden. Zur Erstellung seines großen des Brutloches
benötigt er je nach Baumart bis zu 4 Wochen. Dessen Eingang ist dann
10 bis 12 cm groß und die Höhle ist armtief. Sie versteckt
sich meist in der Kronenregion eines alten Baumes. |
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