Bedeutung der Bewirtschaftung |
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Holz ist auch heute noch ein wichtiger Rohstoff. Betrachten wir den Holzverbrauch in Deutschland, so stellen wir fest, dass pro Einwohner und Jahr ca.1.1 m3 verbraucht werden. Der gesamte Holzverbrauch in Deutschland beträgt 1992,90 Mio. m3 . Deutschland verbraucht mehr Holz als es selbst produzieren kann. Der Holzimport pro Jahr liegt bei ca. 83 Millionen m3. Das Holz, das importiert wird, kommt auch heute noch viel zu häufig aus Ländern, die ihre Primärwälder einschlagen. Primärwald bedeutet: Ein von den Menschen noch niemals geschlagener Wald; oder einfacher: Urwald. So werden für unseren Holzbedarf noch viele Millionen Hektar Urwald pro Jahr eingeschlagen. Dieses Holz versteckt sich dann oft in Holzprodukten wie Papier, Klopapier oder Spanplatten und Sperrholz. Im Tropenwald wird
nach einem Kahlschlag die dünne Erdschicht vom Regen gänzlich
weggewaschen und eine Wiederaufforstung unmöglich gemacht.
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Bei uns hingegen verträgt der Boden ein solches Vorgehen wesentlich eher: Was nicht bedeuten soll, dass der Kahlschlag eine adäquate Methode des Waldbaus wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Es sollte daher ein Anliegen sein, den Bedarf aus den eigenen Wäldern zu decken und weitere Abholzungen zu vermeiden. Weiterhin liefert die Waldwirtschaft eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Produkten, die von fast allen Bürgern mehr als geschätzt werden. |
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